Unsere erste Springstunde

Gestern hatten wir unsere erste Springstunde und es war auf jeden Fall aufregend!

Vor der Stunde war ich wirklich aufgeregt, aber sobald ich im Sattel saß, wurde es auch schon besser. In der Lösungsphase war Salinera noch recht guckig und hob sich häufig raus und machte sich fest – aber das ist wohl auch ganz normal, wenn auf einmal Sprünge aufgebaut werden und viele andere Pferde mit in der Halle sind. Sie war auf jeden Fall super brav!

Zuerst sollten wir über eine Stange traben und beim ersten Mal ist Salinera mir zum Schritt durchpariert, aber das macht ja nichts. Die Stange kam halt einfach unerwartet. Danach sollten wir über zwei Stangen traben und das hat sie prima gemacht!

Und dann ging’s auch schon an den ersten kleinen Sprung! Ein kleines Kreuz. Ich habe mich hinter Caro mit ihrem Maringo gehangen und sie ging ohne zu zögern drüber und hat sogar einen kleinen Satz gemacht! Beim zweiten und dritten Mal hat sie noch die Beine gehoben, aber für einen richtigen Sprung war ihr wohl der Sprung zu klein – ich fand ihn passend. Salinera auch – als Trabstange!

Nachdem wir dann ein paar Mal hinter Maringo hergesprungen sind, sollten wir ohne Vorderpferd springen und auch das hat geklappt.

Wir sind auf diese Weise noch ein anderes kleines Kreuz gesprungen und sogar einen kleinen Steilsprung. Da war aber wohl entweder die Luft raus oder Salinera konnte den Steil nicht richtig taxieren – die Stange fiel, was ich absolut nicht schlimm fand, aber Salinera hat sich über sich selbst geärgert. Das war schon fast niedlich!

Der Grundstein ist also gelegt und von nun an werden wir kleine Sprünge in unsere Arbeit einbauen. Ich bin immer wieder fasziniert von meinem Stütchen, wie brav und ruhig sie bei allem ist.

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2 Kommentare

  1. Ich wurde vor Jahrzehnten auch genötigt dieser furchtbaren Freizeitbeschäftigung nachzugehen,musste auf einem ziemlich großen Tier erst über Stangen und kleine Kreuze springen, dann über Dreifach-Kombinationen, die bestimmt jeweils sechzig Zentimeter Höhe erreichten.Mehr als einmal besuchte ich unfreiwillig den Erdboden, dann lief mir eine klare Flüssigkeit aus der Nase, und ich wusste über Minuten hinweg meinen eigenen Namen nicht mehr.

    Also immer schön vorsichtig sein!

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